2. Druckkalibrierung
Produktauswahl
Bitte wählen Sie den Produktbereich aus:
| 2.1: Kalibrier-Handtestpumpen |
![]() |
Manuelle Kalibrierdruckquellen, portabel | ||
| 2.2: Digital-Handmanometer |
![]() |
Referenz-Druckmessgeräte für kleine Drücke/Unterdrücke | ||
| 2.3: Elektronische Druckkalibratoren |
![]() |
Referenz-Druckmessgeräte, Prozesskalibratoren (Druck, Strom, Spannung) | ||
| 2.4: Druckvergleichsprüfpumpen |
![]() |
Manuelle Kalibrierdruckquellen, stationär | ||
| 2.5: Druckkalibrierkoffer LPP-KIT |
![]() |
Mobile Kalibrier-Koffer mit manueller Kalibrierdruckquelle und Referenz-Druckmessgerät | ||
| 2.6: Druck-Controller |
![]() |
Automatische Kalibrierdruckquelle und Referenzdruckmessgerät in Einem | ||
| 2.7: Druckwaagen Kolbenmanometer |
![]() |
Primärstandard für die Messgröße Druck mit integrierter manueller Kalibrierdruckquelle | ||
Kalibrierung von Druckmessgeräten
Kalibrierung von Druckmessgeräten
Für eine Druckkalibrierung benötigen Sie in der Regel eine Kalibrierdruckquelle sowie ein hinreichend genaues Referenzdruckmessgerät (Druckkalibrator, Feinmessmanometer, Prozesskalibrator). Bei der Auswahl des Referenzmessgerätes ist darauf zu achten, dass sich die Genauigkeitsangabe in der Regel auf die Messbereichsspanne bezieht ("v.E." = vom Endwert). Bei der Auswahl der benötigten Messbereiche für die Referenzgeräte ist dies zu berücksichtigen.
Referenzgeräte müssen regelmäßig selbst auf ihre Messgenauigkeit untersucht und zertifiziert werden. Wir empfehlen, diese Rekalibrierung im jährlichen Turnus durchführen zu lassen (Ausnahme: Druckwaagen/Kolbenmanometer: alle 5 Jahre).
Druck-Controller beinhalten beides: eine automatische Kalibrierdruckquelle und Referenz in einem Gerät.
Eine Besonderheit stellen Druckwaagen (Kolbenmanometer, Druckprüfstände mit gewichtsbelastetem Kolben, mit manueller Kalibrierdruckquelle) dar. Da diese nach einem rein physikalischen Grundprinzip arbeiten, ist hier ein fünfjähriger Rezertifizierungszyklus völlig ausreichend.
Die Genauigkeitsangaben bei Druckwaagen / Kolbenmanometern beziehen sich immer auf den Messwert ("v.M."). Hier müssen also keine mehrere Messbereiche vorgehalten werden. Eine Trennung nach Prüfmedium (pneumatisch/gasförmig) oder hydraulisch (z.B. Öl) reicht völlig aus.
Empfehlungen
Empfehlung für die Durchführung einer Druckkalibrierung
Kalibriergegenstand (Prüfling):
- möglichst die gesamte Messkette kalibrieren
- vorgeschriebene Einbaulage berücksichtigen
- Messpunkte gleichmäßig über den Kalibrierbereich verteilen. Der Nullpunkt ist in der Regel auch ein Messpunkt.
- Vorab auf Kalibrierfähigkeit prüfen
Referenzmessgerät (Normal):
- Messgenauigkeit viermal besser als die des Kalibriergegenstandes
- Rückführbarkeit auf Nationales oder Internationales Normal
Kalibrierverfahren:
- Umgebungstemperaturen berücksichtigen
- Geeigneten Kalibrierablauf auswählen
- Bei analogen Zeigerinstrumenten als Kalibriergegenstand:
Einstellung der Messpunkte nach Anzeige des Kalibriergegenstandes
Kalibrierabläufe
Empfohlene Kalibrierabläufe
Genauigkeit (Güteklasse) des Kalibriergegenstandes <0,1% v.E.:
- 3 Vorbelastungen mit Endwert
- 9 Prüfpunkt (mit Nullpunkt)
- 2 Aufwärts- und 2 Abwärtsreihen
Genauigkeit (Güteklasse) des Kalibriergegenstandes 0,1...0,6% v.E.:
- 2 Vorbelastungen mit Endwert
- 9 Prüfpunkte (mit Nullpunkt)
- 2 Aufwärts- und 1 Abwärtsreihe
Genauigkeit (Güteklasse) des Kalibriergegenstandes >0,6% v.E.:
- 1 Vorbelastung mit Endwert
- 5 Prüfpunkte (mit Nullpunkt)
- 1 Aufwärts- und 1 Abwärtsreihe
Bei Manometern mit Vorspannung, erkennbar am Zeigeranschlagstift am Nullpunkt, ist der Nullpunkt kein Prüfpunkt.
Direkte Links zu verschiedenen Modellen:








































